Chernarus – Timeline


Chernarus – Timeline



Chernarussland war einst Teil der UdSSR und stand somit unter der Zentralverwaltung aus Moskau. Durch die zentral organisierte Wirtschaft der Sowjetunion wurde die sozialistische Rebublik Chernarus in den frühen 1940ern zu einem rentablen Standort für den primären Wirtschaftssektor – mit dem Fokus auf Agrarwirtschaft. Der Status als Agrarstandort blieb bis zum Zusammenbruch der UdSSR im Jahr 1991 bestehen – zu diesem Zeitpunkt war Chernarus einer der ersten Staaten, die ihre Unabhängigkeit zurück erlangten. Noch im selben Jahr wurde der Liberale Dr. Viktor Koslinzki, bei den ersten souveränen Wahlen von Chernarus seit 1927, zum Staatspräsidenten gewählt. Während seiner Amtszeit entwickelte sich Chernarus prächtig, Chernarusland trat der Europäischen Union bei, wurde in die Reihen der NATO aufgenommen und die Wirtschaft boomte. Durch expansive Steuerpolitik und Subventionierung von Investitionen wurden ausländische Firmen ins Land gelockt. Dies schuf wiederum neue Arbeitsplätze was Arbeiter aus dem gesamten Gebiet der ehemaligen Sowjetunion aber auch der der EU anlockte. Doch der Boom hielt nicht lange an. In den frühen 2000ern verließen erste Industriebetriebe den Standort Chernarus, da die Lohnnebenkosten stetig stiegen und man deshalb die Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt verlor. In diesem Zeitraum litt auch der ehemals gewinnbringende Agrarsektor unter anhaltenden, extremen Wetterbedingungen. Folglich stiegen die Arbeitslosenzahlen in der ehemaligen Sowjetrepublik stark an und viele der Arbeitsimmigranten verließen das Land wieder.

Das scheinbare Scheitern der liberalen Politik und die hohe Arbeitslosenquote führte bei großen Teilen der Wählerbasis zu Unmut. Man erinnerte sich an die Zeiten der Planwirtschaft und der sicheren Arbeitsplätze.

 2003 Der erste souverän gewählte Staatspräsident Viktor Koslinzki tritt zurück. Sein Nachfolger wird Igor Sorokin, ein ehemaliger Kommandant der Bodenstreitkräfte der Roten Armee und Verfechter des Kommunismus. Der Machtwechsel führt zu einem endgültigen Zusammenbruch der Wirtschaft in Chernarus. Dem wachsende Unmut der Bevölkerung tritt man mit militärischer Härte entgegen. Am 07. Mai werden vor der Stadthalle in Elektrozavodsk Aufständische öffentlich hingerichtet.
 2008 Die wirtschaftliche Abhängigkeit zu den Weststaaten und das Drängen der Bündnispartner der Europäischen Union bewegen Sorokin dazu dem Kommunismus öffentlich abzuschören. Daraufhin wird er von erbosten Anhängern der Volkspartei auf dem Platz der Freiheit in Chernogorsk bis zum Tode gelyncht.
 2009 Nach der Lynchjustiz am ehemaligen Präsidenten kommt eine westlich ausgerichtete Übergangsregierung an die Macht.  Daraufhin gründen Anhänger der kommunistischen Weltausrichtung  das Chernarussian Movement of the Red Star (ChDKZ). Sie verzeichnen vorallem Zulauf durch Militärangehörige. Die Übergangsregierung hält die Mitglieder der ChDKZ für die Mörder des ehemaligen Präsidenten Sorokin und deklariert die ChDKZ folglich als terroristische Vereinigung. In der Folgezeit kommt es vermehrt zu bewaffneten Konflikten zwischen den Anhängern der ChDKZ und der Landesarmee CDF.
 2010 Die Übergangsregierung wird nach dem zweiten Wahlgang abgelöst. Der Europakandidat Dimitri Petrow wird in das Amt des Staatspräsidenten eingeführt. Kurze Zeit darauf nimmt die Regierung erste Verhandlungen mit der ChDKZ auf um einen Waffenstillstand auszuhandeln.
 2011 Die USA fürchtet Einflussverlust in der Region und der US-Kongress stimmt einem Einsatz zu Ausbildungs- und Wiederaufbauzwecken in Chernarus zu. Kurz darauf landet eine erste Pioniereinheit des US Marine Corps an der Südküste. Der Kreml bangt um die Sicherheit in der Grenzregion und verlegt seinerseits militärische Einsatzverbände an die Grenzlinie. Die russischen Einsatzverbände verlegen schlussendlich über die Grenze und besetzen den Nordwesten der Region mitsamt des Internationalen Airports von Chernarus. Ein Pressesprecher des Kreml erklärt daraufhin, dass die Truppen ihrerseits auf Aggressionen, vom chernarussischen Hohheitsgebiet aus, reagiert hätten. Die internationale Gemeinschaft übt starke Kritik am vorgehen der Russen im Chernaruskonflikt und spricht von widerrechtlicher Besetzung. Andere Quellen behaupten gar, dass Russland die Region widerrechtlich annektiert habe. Durch das russische Eingreifen in den Konflikt werden die Anhänger der ChDKZ aus dem Nordwesten von Chernarus verdrängt und geraten dadurch in Konflikt mit der Untergrundbewegung NAPA und der CDF. Die Konfliktlinie verschiebt sich in Richtung Süden. Große Teile der Bevölkerung fliehen aus dem Land und finden Unterschlupf in den Nachbarstaaten.
 2012 Der Konflikt in Chernarus scheint zu eskalieren. Es kommt fast täglich zu bewaffneten Konflikten zwischen der NAPA, CDF und der ChDKZ.
 2013 Die CDF beginnt eine Großoffensive gegen die ChDKZ und die NAPA. Ziel ist es Berenzino und das Flugfeld bei Krasnostavo zu nehmen. Die Offensive schlägt unter starken Verlusten fehl. Daraufhin bittet Präsident Petrow die Amerikaner um militärischen Beistand. Der Kreml veröffentlich unmittelbar auf den Hilferuf eine Pressemeldung in der es heißt, dass jegliches Einschreiten der USA in den Konflikt als Aggression gewertet wird.
 2014 Die Chernarussische Regierung bittet die Vereinten Nationen um Beistand bei der Krise. Der Sicherheitsrat der UN bringt am 12. Februar die „United Nations Mission in Chernarus“ (UNMIC) auf den Weg. Unter der Resolution 1337 soll eine UNO-Friedensmission für die Wiederherstellung und den Wiederaufbau von Chernarus sorgen.Teil der Resolution 1337 ist auch die Stationierung einer NATO-Sicherheitstruppe (Chernarus Force – CFOR), die die Grenze und die Souveränität von Chernarus sichern soll. Die CFOR soll außerdem für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und für die Sicherheit der Zivilbevölkerung sorgen. Die 5. Jägerkompanie wird im Rahmen der CFOR in die Region verlegt und soll die CDF bei der Grenzsicherung unterstützen und den chernarussischen Militärs für Ausbildungszwecke zur Seite stehen.
US-Regierung und Kreml einigen sich auf die gemeinsame Bekämpfung der ChDKZ und der NAPA um die Lage in der Region zu entspannen.

 


Quelle: eigene Darstellung; Genannte Fraktionen in Anlehnung an Bohemia Interactive – ArmA2 – factions [Stand: 19.01.2015].

Hinweis: Die oben erläuterten Zusammenhänge sind frei erfunden und nicht mit realen Geschehnissen in der Politik in Verbindung zu bringen.


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